Die folgende Frage kam aus unserer Abenteuer-Altbau-Facebook-Community und dürfte für viele interessant sein:
ZitatWelches Ozongerät könnt ihr empfehlen?
Von der Leistung her – es geht um Katzengerüche.
Die Wohnung hat ca. 135 m².
Einschätzung aus der Community & Praxis
Mehrere Mitglieder haben ihre Erfahrungen mit Ozongeräten bei Tier- und insbesondere Katzengerüchen geteilt – auch in größeren Wohnungen und Altbauten.
Wichtigste Erkenntnis:
Für 135 m² reicht ein kleines Ozongerät nicht aus.
Als grobe Faustregel aus der Praxis:
- bis ca. 60 m² → 10.000 mg/h
- 60–100 m² → 15.000–20.000 mg/h
- 100–150 m² → 20.000–30.000 mg/h (empfohlen)
Für die genannte Wohnungsgröße haben sich Ozongeneratoren ab ca. 20.000 mg/h bewährt. Geräte darunter stoßen bei hartnäckigen Katzengerüchen schnell an ihre Grenzen.
Worauf sollte man beim Gerät achten?
Community-Erfahrungen zeigen, dass folgende Punkte wichtig sind:
- Metallgehäuse statt Plastik
- integrierte Zeitschaltuhr
- Keramik-Ozonplatten
- ausreichend starker Lüfter
Typische Profi-Ozongeräte mit 20.000–28.000 mg/h liegen preislich meist zwischen 80 und 130 € und werden von mehreren Mitgliedern genutzt.
Hier ein gutes Beispiel auf Amazon
Wichtige Hinweise zur Anwendung
Bitte unbedingt beachten:
- Während der Ozonbehandlung dürfen keine Menschen oder Tiere in der Wohnung sein
- Pflanzen ebenfalls entfernen
- Nach der Laufzeit mehrere Stunden gründlich lüften
- Erst wieder betreten, wenn kein stechender Geruch mehr wahrnehmbar ist
Viele berichten, dass mehrere kürzere Durchgänge besser funktionieren als ein einziger sehr langer.
Zusatz-Tipp aus dem Altbau-Bereich
Ozon neutralisiert Gerüche in der Luft und an Oberflächen.
Sitzen Gerüche tief im Boden, in Sockelleisten oder alten Holzteilen, kann zusätzlich eine Versiegelung (z. B. Schellack / Isoliergrund) notwendig sein, um Gerüche dauerhaft zu stoppen.
Fazit aus der Community:
Für Katzengerüche in einer 135-m²-Wohnung sollte man zu einem Ozongerät mit mindestens 20.000 mg/h greifen und es korrekt anwenden.