Beiträge von Domi86

    Hallo zusammen,

    in einem Altbau zeigt sich an einer Außenwand immer wieder Schimmel, vor allem in den kälteren Monaten. Betroffen ist vor allem der untere bzw. äußere Wandbereich, teilweise hinter Möbeln oder in Zimmerecken. Oberflächlich wurde der Schimmel schon entfernt, kommt aber nach einiger Zeit wieder.

    Jetzt stellt sich die Frage, wo die eigentliche Ursache liegt. Kommt das eher von falschem Lüften und zu hoher Luftfeuchtigkeit, von einer kalten Außenwand beziehungsweise Wärmebrücke oder steckt möglicherweise Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk dahinter?

    Wie würdet ihr bei so einem Problem Schritt für Schritt vorgehen?

    Worauf sollte man zuerst achten, bevor man einfach neu streicht oder saniert?

    Und welche Maßnahmen haben bei euch im Altbau wirklich dauerhaft geholfen?

    💬 Erfahrungen und Einschätzungen aus der Community sind wie immer sehr willkommen.

    In der Altbau-Sanierung kommt man ohne gutes Werkzeug nicht weit.
    Ob Kernsanierung, Holzarbeiten, Mauerdurchbruch oder Elektroinstallation – die richtige Maschine spart Zeit, Nerven und oft auch Geld.

    Mich würde mal interessieren:

    Welche Werkzeugmarke nutzt ihr am häufigsten?

    💬 Schreibt gerne in die Kommentare:

    • Welche Maschinen nutzt ihr konkret?
    • Was hat euch überzeugt (Preis, Haltbarkeit, Akku-System)?
    • Gab es Marken, mit denen ihr schlechte Erfahrungen gemacht habt?

    Gerade bei Altbau-Projekten merkt man schnell, welches Werkzeug wirklich durchhält.

    Bin gespannt auf eure Erfahrungen aus der Praxis!

    Die Frage nach der richtigen Versiegelung einer offenen Decke im Altbau-Bad ist ein häufiges Thema bei Sanierungsprojekten. Um Probleme wie sandende Oberflächen oder Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden, gibt es verschiedene Ansätze, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. Hier ist eine fundierte Zusammenfassung der gängigsten Methoden und fachlichen Hintergründe, die bei der Entscheidung helfen können.

    Bewährte Methoden zur Deckenversiegelung

    Wasserglas – Der Klassiker für Verfestigung und Abdichtung

    Wasserglas ist ein mineralisches Mittel, das durch Verkieselung eine transparente, glasartige Schicht bildet. Es dringt in poröse Untergründe ein und verfestigt diese dauerhaft.

    • Kaliwasserglas: Die Standardvariante, ideal zum Grundieren und Abdichten von Putz, Mauerwerk und Beton. Es schützt effektiv vor Feuchtigkeit und macht Oberflächen strapazierfähiger [1].
    • Lithiumwasserglas: Diese hochwertigere Form ist weniger zähflüssig und dringt dadurch tiefer in das Material ein. Es bietet einen exzellenten Schimmelschutz und ist besonders wasserfest, was es für den Einsatz im Badezimmer prädestiniert. Zudem ist das Risiko von Rissbildungen geringer [1].

    Wichtiger Hinweis:
    Wasserglas darf nicht auf Gips oder gipshaltigen Untergründen angewendet werden, da es dort zu chemischen Reaktionen und Abplatzungen kommt. Bei Lehmputz ist Lithiumwasserglas die sicherere Wahl, um unschöne Ausblühungen zu vermeiden [1].

    Das Risiko der Schalenbildung bei Steinfestigern

    Ein kritischer Punkt bei der Anwendung von Festigungsmitteln ist die sogenannte Schalenbildung. Diese tritt auf, wenn das Mittel nicht tief genug in den Stein oder Putz eindringt.

    Es entsteht eine harte Oberflächenschicht (die Schale), während der Kern darunter weich bleibt. Da diese beiden Zonen unterschiedlich auf Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen reagieren, können Spannungen entstehen, die dazu führen, dass sich die verfestigte Schicht großflächig ablöst [2]. Um dies zu verhindern, sollte ein Produkt mit hoher Eindringtiefe gewählt und der Untergrund sorgfältig vorbereitet werden.

    Natürliche Diffusionsoffenheit mit Leinöl und Orangenöl

    Für alle, die Wert auf ein natürliches Raumklima und maximale Atmungsaktivität legen, ist eine Behandlung mit Leinöl und Orangenöl eine interessante Alternative.

    • Vorteile: Die Oberfläche bleibt diffusionsoffen, was den Feuchtigkeitsaustausch im Bad unterstützt und das Risiko von Staunässe mindert. Das Öl bindet Staub und reduziert das Sanden effektiv [3].
    • Nachteile: Leinöl kann den Farbton des Untergrunds deutlich vertiefen (Anfeuern) und mit der Zeit leicht vergilben. Zudem bietet es keinen so starken mechanischen Schutz oder eine so dichte Abdichtung wie Wasserglas.

    Professionelle Steinfestigung und Sanierung

    In Fällen, in denen die Bausubstanz bereits stark angegriffen ist, können spezialisierte Produkte wie Kieselsäureester (z.B. Remmers KSE 300) zum Einsatz kommen. Diese dringen sehr tief ein und verfestigen den Stein von innen heraus, ohne die Poren vollständig zu verschließen. Eine weitere nachhaltige Option ist das komplette Neuverfugen, um die Stabilität des Mauerwerks langfristig zu sichern.

    Fazit für die Altbau-Sanierung

    Die Wahl der Methode hängt von den individuellen Anforderungen ab:

    • Für starken Schutz und Verfestigung: Lithiumwasserglas bietet die beste Kombination aus Eindringtiefe und Feuchtigkeitsschutz.
    • Für ökologische Sanierung und Atmungsaktivität: Leinöl mit Orangenöl ist die erste Wahl, wenn die natürliche Optik und Diffusion im Vordergrund stehen.
    • Bei statischen oder tiefgreifenden Problemen: Hier sollte auf professionelle Steinfestiger oder eine Erneuerung der Fugen gesetzt werden.

    Eine sorgfältige Prüfung des Untergrunds vorab ist der Schlüssel zu einem dauerhaft schönen und schadenfreien Ergebnis im Altbau.


    Referenzen:
    [1] Sanier.de. (o.D.). Wasserglas – was ist das und wofür benutzt man es? Verfügbar unter: https://www.sanier.de/wissen/wasserg…-und-verwendung
    [2] Fachwissen aus der Denkmalpflege zur Steinfestigung und Schalenbildung.
    [3] Fachwerk.de. (2017). “Finish” für unverputzte Ziegelwand im Innenbereich. Verfügbar unter: https://www.fachwerk.de/threads/finish…bereich.261182/

    Hinweis: Die folgende Frage stammt aus unserer Facebook-Community und wurde für das Forum inhaltlich aufbereitet.

    Ausgangsfrage aus der Community

    Ein Mitglied berichtet von freigelegten Ziegeln, die vor einigen Jahren bewusst sichtbar gelassen wurden. Um die Oberfläche zu schützen, wurde damals eine Stein- und Plattenversiegelung aufgetragen.

    Trotz dieser Behandlung bildet sich immer wieder eine feine rötliche Staubschicht auf Möbeln und Oberflächen im Raum. Vermutlich stammt dieser Staub direkt von den offenen Ziegeln.

    Die Frage aus der Community lautet daher sinngemäß:

    Sichtbare Ziegel wurden vor etwa vier Jahren mit einer Stein- und Plattenversiegelung behandelt. Trotzdem entsteht immer wieder feiner roter Staub im Raum. Welche Möglichkeiten gibt es, Ziegel dauerhaft zu versiegeln oder das Abstauben zuverlässig zu verhindern?

    Hinweis:
    Die folgende Frage stammt aus unserer Facebook-Community und wurde für das Forum inhaltlich aufbereitet.

    Ein Mitglied steht vor folgendem Problem:

    In einem Nebenraum im Erdgeschoss blättern Farbe und teilweise auch der Putz im unteren Wandbereich immer wieder ab. Hinter der betroffenen Wand befindet sich eine Scheune mit Lehmboden. Vermutlich gibt es keine Abdichtung.

    Der lose Putz wurde bereits abgeschlagen. Nun stellt sich die Frage:
    Muss noch mehr entfernt werden?
    Wie sollte der korrekte Wandaufbau aussehen, damit die Sanierung langfristig hält?

    Vielen Dank für eure Einschätzungen.

    Hi Bauernhaus / Tassilo und willkommen bei uns.

    Da Wärme ja eigentlich nach oben steigt, frage ich mich, ob die Isolierung nach unten großen Effekt hat.

    Dadurch das der Keller unbeheizt und unisoliert ist, wird die Kellerdecke OHNE Isolierung direkt auskühlen. Mit der Isolierung merkst du deutlich das der Boden oben wärmer ist.

    Die Kellerdecke muß eh teilweise saniert werden und der Handwerker meinte, man könne dort auch eine Isolierung anbringen.

    Ja das sehe ich auch so wie der Handwerker...wenn die Decke eh angepackt werden muss, muss auch der Keller geräumt werden. Dann würde ich immer die Decke mit isolieren.

    Welche Kellertür ist denn verbaut? Wir haben ein ähnlichen Zustand und nachdem wir die Zugangstüre schon mal erneuert haben, wurde es deutlich besser. Als nächstes möchte ich ich bei mir ebenfalls die Isolierung anbringen. Ich habe eher das Problem mit der Raumhöhe.

    Aber sinnvoll ist eine Kellerdeckendämmung immer..vor allem da es mit relativ kleinem Geld eine große Wirkung hat.

    VG

    Hinweis: Dieser Beitrag basiert auf einer Frage aus unserer Facebook-Community und wurde für das Forum inhaltlich aufbereitet.

    Ein Mitglied hat ein Haus von 1885 übernommen. Im Obergeschoss sollten nur Tapeten und Deckenpaneele entfernt werden. Dabei ist der Putz von der Decke abgefallen. In dem Zuge wurden auch Außenwände freigelegt.

    Zwischen den Fachwerkbalken befindet sich nur Holz in den Gefachen. Außen ist das Haus mit Schiefer verkleidet.

    Die Frage:

    Ist diese Bauweise normal – und wie bekommt man die Wände wieder sauber verputzt?

    Ist Holz in den Gefachen normal?

    Ja – das kommt vor. Gerade bei verschieferten Häusern wurde häufig:

    • außen Schiefer als Wetterschutz
    • darunter Holzschalung
    • innen Holz in den Gefachen
    • darauf Schilfrohr als Putzträger
    • anschließend Kalkputz

    Das ist keine „Bastellösung“, sondern regional durchaus üblich gewesen.

    Wichtig vor dem Neuverputzen

    Direkt auf Holz hält Putz nicht dauerhaft. Du brauchst wieder einen Putzträger.

    Vorher prüfen:

    • Ist das Holz trocken?
    • Gibt es Schäden oder Fäulnis?
    • Ist außen alles dicht?

    Wenn unten Feuchtespuren sind, erst Ursache klären.

    So kannst du die Wand wieder aufbauen

    Bewährt haben sich:

    • Schilfrohrmatten auf das Holz tackern → Kalk- oder Lehmputz
    • Lehmbauplatten oder Holzfaserplatten montieren → armieren → mineralisch verputzen

    Wichtig:

    Kein Zementputz direkt auf Holz. Keine Dampfsperre ohne Gesamtkonzept.

    Fazit

    Die Bauweise ist nicht ungewöhnlich für 1885.

    Mit einem passenden Putzträger und diffusionsoffenem Putz bekommst man das dauerhaft wieder stabil hin.

    💬 Wer hat so eine Konstruktion schon saniert?

    Habt ihr mit Lehm, Kalk oder Holzfaser bessere Erfahrungen gemacht?

    Hallo Rainer und schön das du da bist!

    Ich habe die Frage zusätzlich nochmal in unserer Facebook-Gruppe gestellt. Wenn ich Antworten bekomme, schicke ich die hier rein.

    Prinzipiell würde ich mir aber an die Außenwand keine Gipsplatten hängen. Alternative zu Gipsplatten sind zb. Lehmbauplatten oder Hanf/Lehmplatten.
    Bei einer Innendämmung (was du dann auch vermutlich vor hast), muss man schon sehr genau wissen was man macht. Thema Taupunktverschiebung.

    Hier besteht die Gefahr, dass du dir den Taupunkt in die Wand holst und es zu großen Problemen kommen kann.

    Dieser Beitrag basiert auf einer Frage aus unserer Facebook-Gruppe „Abenteuer Altbau“.

    Ein Mitglied hatte nach einem Mieterwechsel ein klassisches Problem:
    Auf den Fenster- bzw. Kunststoffrahmen waren hartnäckige Reste von Klebestreifen zurückgeblieben, die sich weder mit Wasser noch mit normalen Haushaltsreinigern entfernen ließen.

    Die Community hat daraufhin eine große Anzahl an Erfahrungen, Tipps und Produktempfehlungen geteilt.
    Ich habe die Antworten gesammelt, fachlich eingeordnet und auf praxistaugliche Lösungen reduziert – mit besonderem Fokus auf PVC-Fensterrahmen, wie sie im Alt- und Bestandbau üblich sind.

    1. Sicher & materialschonend (klare Empfehlung)

    Diese Methoden greifen den Kunststoff nicht an und werden auch von Fensterbauern genutzt:

    Mechanisch + Wärme

    • Föhn + fusselfreies Tuch
    • Kunststoffschaber (kein Metall)

    Spezielle Reiniger (nicht anlösend)

    2. Bewährte Hausmittel (schonend, aber etwas Geduld nötig)

    Sehr oft genannt und in der Praxis wirksam:

    • Speiseöl / Babyöl / Margarine
      → satt auftragen, 15–30 Minuten einwirken lassen, abwischen
    • Handdesinfektionsmittel (Isopropanol-basiert)
    • Isopropanol / Reinigungsalkohol (sparsam, mit Tuch)

    3. Mechanisch – nur vorsichtig

    Wenn der Kleber sehr alt oder hartnäckig ist:

    • Kunststoffschaber
    • Ceranfeldschaber (flach ansetzen, kein Druck)
    • Schmutzradierer (vorher testen)

    4. Kritisch – nur mit Test an unauffälliger Stelle

    Diese Mittel funktionieren, können aber PVC anlösen oder langfristig vergilben:

    • WD-40
    • Bremsenreiniger
    • Waschbenzin
    • Silikonentferner
    • Nagellackentferner / Aceton
    • Verdünnung / Nitro

    Hinweis aus der Community & Praxis:
    Viele dieser Mittel lösen zwar den Kleber, zerstören aber die Oberflächenstruktur. Unter UV-Licht vergilbt der Rahmen später schneller.

    Profi-Tipp (bewährt):

    1. Kleber mit dem Föhn anwärmen
    2. Mit Öl anlösen und abnehmen
    3. Mit Isopropanol fettfrei nachreinigen

    Sehr effektiv und materialschonend.

    Fazit für den Altbau

    • Erst Wärme + milde Mittel
    • Spezialreiniger schlagen aggressive Chemie
    • Immer zuerst an unauffälliger Stelle testen


    💬 Deine Erfahrung?
    Was hat bei dir am besten funktioniert?

    Die folgende Frage kam aus unserer Abenteuer-Altbau-Facebook-Community und dürfte für viele interessant sein:

    Zitat

    Welches Ozongerät könnt ihr empfehlen?

    Von der Leistung her – es geht um Katzengerüche.

    Die Wohnung hat ca. 135 m².

    Einschätzung aus der Community & Praxis

    Mehrere Mitglieder haben ihre Erfahrungen mit Ozongeräten bei Tier- und insbesondere Katzengerüchen geteilt – auch in größeren Wohnungen und Altbauten.

    Wichtigste Erkenntnis:

    Für 135 m² reicht ein kleines Ozongerät nicht aus.

    Als grobe Faustregel aus der Praxis:

    • bis ca. 60 m² → 10.000 mg/h
    • 60–100 m² → 15.000–20.000 mg/h
    • 100–150 m² → 20.000–30.000 mg/h (empfohlen)

    Für die genannte Wohnungsgröße haben sich Ozongeneratoren ab ca. 20.000 mg/h bewährt. Geräte darunter stoßen bei hartnäckigen Katzengerüchen schnell an ihre Grenzen.

    Worauf sollte man beim Gerät achten?

    Community-Erfahrungen zeigen, dass folgende Punkte wichtig sind:

    • Metallgehäuse statt Plastik
    • integrierte Zeitschaltuhr
    • Keramik-Ozonplatten
    • ausreichend starker Lüfter

    Typische Profi-Ozongeräte mit 20.000–28.000 mg/h liegen preislich meist zwischen 80 und 130 € und werden von mehreren Mitgliedern genutzt.

    Hier ein gutes Beispiel auf Amazon

    Wichtige Hinweise zur Anwendung

    Bitte unbedingt beachten:

    • Während der Ozonbehandlung dürfen keine Menschen oder Tiere in der Wohnung sein
    • Pflanzen ebenfalls entfernen
    • Nach der Laufzeit mehrere Stunden gründlich lüften
    • Erst wieder betreten, wenn kein stechender Geruch mehr wahrnehmbar ist

    Viele berichten, dass mehrere kürzere Durchgänge besser funktionieren als ein einziger sehr langer.

    Zusatz-Tipp aus dem Altbau-Bereich

    Ozon neutralisiert Gerüche in der Luft und an Oberflächen.

    Sitzen Gerüche tief im Boden, in Sockelleisten oder alten Holzteilen, kann zusätzlich eine Versiegelung (z. B. Schellack / Isoliergrund) notwendig sein, um Gerüche dauerhaft zu stoppen.


    Fazit aus der Community:

    Für Katzengerüche in einer 135-m²-Wohnung sollte man zu einem Ozongerät mit mindestens 20.000 mg/h greifen und es korrekt anwenden.

    Hallo zusammen,
    immer wieder taucht im Forum die Frage auf, wie zuverlässig sich Multi-Split-Klimageräte im Winter zum Heizen eignen – besonders im Altbau. In fast allen Datenblättern liest man: Heizbetrieb bis −15 °C Außentemperatur. Doch was heißt das eigentlich in der Praxis?

    Was passiert, wenn es kälter als −15 °C wird?

    Kurzfassung:
    Die Anlage geht nicht schlagartig aus, sondern die Heizleistung nimmt immer weiter ab. Ab einem gewissen Punkt schützt sich das Gerät jedoch selbst und schaltet ab.

    Etwas ausführlicher erklärt

    1. Sinkende Heizleistung
    Multi-Split-Klimaanlagen arbeiten wie Luft-Luft-Wärmepumpen. Je kälter die Außenluft, desto weniger Wärmeenergie kann aufgenommen werden.
    Ab etwa −10 °C merkt man häufig:

    • längere Aufheizzeiten
    • geringere gefühlte Heizleistung
    • steigenden Stromverbrauch

    2. Häufigere Abtauphasen
    Bei Frost vereist das Außengerät schneller. Die Anlage schaltet dann regelmäßig in den Abtaubetrieb:

    • Innenräume werden kurzzeitig nicht beheizt
    • die Raumtemperatur kann leicht absinken
    • subjektiv wirkt es, als würde „nichts mehr kommen“

    3. Unterhalb der Herstellerangabe (z. B. −15 °C)
    Hier reagieren Geräte unterschiedlich:

    • manche laufen weiter, aber sehr ineffizient
    • andere drosseln automatisch die Leistung
    • moderne Anlagen schalten sich zum Selbstschutz zeitweise oder komplett ab

    Ein Defekt ist das nicht – sondern Schutz der Technik.

    Besonders wichtig im Altbau

    Gerade im Altbau gilt:

    • Multi-Split-Klimas sind keine vollwertige Alleinheizung für strenge Winter
    • sie eignen sich sehr gut als Übergangs- und Zusatzheizung
    • ideal ist die Kombination mit einer vorhandenen Heizung (Gas, Öl, Holz, Pellet etc.)

    In gut gedämmten Altbauten oder sanierten Bereichen funktioniert das Heizen mit Klima oft erstaunlich gut – in unsanierten Gebäuden stößt man bei Frost schneller an Grenzen.

    Fazit

    Multi-Split-Klimaanlagen können auch bei Minusgraden heizen, verlieren aber mit jeder weiteren Abkühlung an Effizienz. Unter −15 °C ist kein zuverlässiger Dauerbetrieb mehr garantiert. Als Ergänzung zur Hauptheizung sind sie im Altbau jedoch eine sehr sinnvolle Lösung.


    💬 Eure Erfahrungen sind gefragt:
    Heizt ihr im Altbau mit Klimageräten?
    Bis zu welchen Temperaturen funktioniert das bei euch zuverlässig?

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    Hallo Arastorn und willkommen hier.

    Ich würde mir hier mal die Auflager im Mauerwerk anschauen. Da versteckt sich oftmals, ohne dir groß Angst machen zu wollen, das wahre Problem. Der Statiker wird dir das schon sagen was notwendig ist aber vermutlich kann man sich hier mit neuen Stahlträgern unter den alten etwas Sicherheit verschaffen ;-).

    Hier mal ein gutes Video dazu:

    Kappendecke Stahlträger Korrosion/Rost und Rissbildung im Mauerwerk - Unterfangung mit Träger/Stütze

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